Anerkennungen für: Königin Charlotte, 1744-1818: Eine zweisprachige Ausstellung

Angelika Schmiegelow Powell, slawistische Bibliothekarin an der University of Virginia Library und selbst mecklenburgischer Herkunft, bereitete das graphische Material für die Ausstellung vor. Diese wurde simultan im Jahre 1994 in Charlottesville, Virginia, eine der Städte in der Neuen Welt, die nach der königlichen Braut benannt wurden, sowie in ihrem Geburtsland Mecklenburg-Strelitz gezeigt.

Ein Library Faculty Research Stipendium der University of Virginia Library unterstützte die Zusammenstellung von zwei Sätzen von je 30 Bildern, die Szenen, Monumente und Persönlichkeiten aus dem Leben und der Epoche Königin Charlottes darstellen. Die englische Ausstellung befindet sich permanent im Archiv der Albemarle County Historical Society in Charlottesville, Virginia, USA. Die deutsche Ausgabe wurde im Stadtmuseum Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland deponiert.

Jean L. Cooper, Bibliothekarin für Elektronik an der University of Virginia Library, schlug die Herstellung eines Hypertextdokuments dieser Ausstellung zur globalen Repräsentanz im World Wide Web vor. Dieses kooperative Pilotprojekt wurde ebenfalls durch ein zweites Library Faculty Research Stipendium finanziert. Jean Cooper erstellte alle elektronischen Formate und wählte die meisten der zusätzlichen englischen Texte aus. Sie produzierte auch alle elektronischen Bildschöpfungen. Angelika Powell übersetzte die englischen Texte ins Deutsche.

Im Mai 1994 las Werner K. Sensbach durch die 440 französischen Briefe Königin Charlottes, die sie aus London an ihren Lieblingsbruder, Großherzog Karl II. von Mecklenburg-Strelitz schrieb und die im Mecklenburgischen Landeshauptarchiv in Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern aufbewahrt werden. Der damalige Direktor des Archivs ließ großzügigerweise Kopien der ca. 460 königlichen Briefe für die University of Virginia Library herstellen und gab später auch die Erlaubnis, Auszüge aus ihnen in englischen und deutschen Übersetzungen im Hypertextdokument dieser Ausstellung zu veröffentlichen. Werner Sensbach übersetzte diese Auszüge aus den schwer lesbaren französischen Briefen ins Englische. Charles Rice an der University of Virginia Library steuerte die Übertragung des französischen Briefes ins Englische bei, den der achtjährige Mozart für die Widmung seines Opus 3 an Königin Charlotte verfasste.


Eine Anmerkung zu den Quellen:


Quellen- und Literaturhinweise.


Weiterer Verlauf der Ausstellung.


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Last Modified: Thursday, 5-Nov-98
© Jean L. Cooper and Angelika S. Powell